January 2012
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Die letzten Tage
Delhi ain’t no beauty.
Die letzten Tage sind also für mich eher uninteressant. Sven ist tagsüber busy und ich versuche, ein hübsches Fleckchen zu entdecken.
In vielen Städten haben wir immer schrabbelige kleine Cafes gefunden, die zur Straße hin offen sind. Man kann Chai trinken und das Treiben beobachten. Keine Chance hier. Vor allem, weil man, wenn man nach so was fragt, immer wieder in...
Stimmung
Obenauf, auch wenn ich heute zwangsweise bei einem Chinesen gelandet bin, bei dem Boney M lief. Ein junges Pärchen rechts von mir summte sogar mit. Its a crazy world.
Kafka in Indien
Heute hatte ein richtiges kleines Albtraumerlebnis.
In Delhi besteht das Zentrum aus einem Park und darum konzentrische Kreise mit Geschäften.
Ich war lesen in einem Cafe, von dem ich ganz sicher zu wissen glaubte, dass es in Kreis 1 sei. Ich bin dann bummeln gegangen und bin wohl, ohne es zu merken, in den tatsächlichen Kreis 1 gekommen. Nun wollte ich zurück und das Cafe suchen, wo ich dann...
Anekdote von Sven
Sven und seine Kollegen tauschen naturlich Stories aus über ihre Erfahrungen in Indien.
Ein Kollege ist in einem für indische Verhältnisse teuren Hotel abgestiegen, knapp unter 5 Sterne.
Dort wollte man es ihm besonders schön machen und hat einen Klostein ins Waschbecken gelegt.
Doch dessen nicht genug! Einen zweiten Klostein hing man ihm auch an die Decke in seinem Zimmer!
At your...
Heute
In Delhi rumgeeiert, den neuen Roman von Murakami angefangen, auf den ich sehr gespannt bin, und Tee getrunken. Das bedeutet für mich die ultimative Muße.
Svens erster Tag bei der Konferenz war aber wieder zum Totlachen.
Sven wird dazu selbst was schreiben.
Svens trägt Dankesverse für die Patis vor.
(auf Sanskrit)
Holiday on ice
Delhi, sagenhafte 16 Grad!
Kinder mit roten Nasen und Schlittschuhen über der Schulter atmen lachend allerhand Figuren in den Smog. Braune Kloakenkanäle sind zu flotten Schlitterbahnen gefroren ( Der Gefrierpunkt liegt in Indien natürlich viel höher). Nur gelegentlich haben Chemikalien Löcher ins Eis geätzt und sorgen so für spektakuläre Einbrüche. Im Smog sieht natürlich keiner den anderen...
Ein freundliches Völkchen
Wir freuen uns immer wieder über die Freundlichkeit der Inder.
Stellt euch vor, ihr kommt in eine Cafe, fragt einen Gast in es hier Wifi gibt. Und der antwortet nein, aber ihr könntet seinen Datenstick haben.(ohne zu fragen, ob nur eine Mail oder so). dann lehnt ihr ab, er rennt jedoch los, er hat auch noch einen zweiten und den müsse man unbedingt nehmen!
Undenkbar.
Es sind wirklich Hunderte...
Hier ein prima Kandidat, um den Effekt des Pan zu zeigen.
Nennen wir den jungen Mann Peter Pan!
Indian Rail
…ist übrigens der größte Arbeitgeber der Welt.
West-östlicher Divan
Manchmal könnte man denken, ich mache mich lustig über Inder, was dann ja in Richtung westliche Arroganz gehen würde. das “über” darin entspricht aber nicht meiner Haltung.
Es IST vieles einfach lustig. genau so wie Inder es zum totschreien finden, dass deutsche nachts , kein Auto weit und breit, schön artig an der Ampel warten.
Dazu fällt mir eine eigentlich russische Anekdote...
Yin und Yang
Wir sind wie immer ein gutes Reiseteam und erganzen uns. Wenn eine Fluglinie mal wieder den Anschlussflug vor den ersten Flug legt (no kidding) und ich sympathisch aufschäumend androhe dass Deutschland hier einmarschieren kann bevor der Manager Klosterfrau Meslissengeist sagen kann (also 4-5 Jahre), ist Sven der Ausgleichende: Kakerlakennest im Kopfkissen, macht doch ein tolles Geräusch beim...
Karla Schefter
Man kann das durchaus als Knaller des Schicksals bezeichnen.
Adju macht hier u. A. Touren für Touris. Für heute kündigte eine “Heilige Frau” aus Deutschland an und entschuldigte sich dafür, keine Zeit für uns zu haben. Wir könnten allerdings mitkommen. Sven befürchtete eine halbgare New Age Bratpfanne.
Und jetzt : Mitten in Indien kommen wir dazu, einen Tag mit Karla Schefter zu verbringen....
December 2011
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